Jubiläumslager in der Tarnschlucht (Südfrankreich)

Diesen Sommer ging unser Stamm auf eine besonders spannende Reise. Mit der MS Rupert ging es auf Abenteuerfahrt Richtung Süden. Nach langer und gefahrvoller Überfahrt landeten wir schließlich auf einer geheimnisvollen, scheinbar verlassenen Insel irgendwo in der Nähe von Südfrankreich.

Schnell machten wir uns daran, uns auf unseren Aufenthalt auf dieser Insel, die wir „L‘ île“ getauft hatten, vorzubereiten: Wir bauten Unterkünfte für die Nächte, machten Hängematten, Sonnenuhren und allerlei nützliches Werkzeug und erkundeten die Umgebung.

Am fünften Tag nach unserer Ankunft wurden wir plötzlich von Piraten überfallen, die wir schnell überwältigen konnten. Wir entdecken, dass sie Schatzkarten mit sich trugen, und machten uns nun auf Schatzsuche.

Die Schatzkarten führten uns auf gefahrvolle Tageswanderungen über hohe Berge und schweißtreibende Kanufahrten durch tiefe Täler. Am Ende fanden wir jedoch keinen Schatz, sondern vier geheimnisvolle Gegenstände. Durch Kombination der Gegenstände miteinander und viel Denkarbeit lösten wir schließlich das Rätsel: Wir wurden zu „Bazoka Joe“ geführt, einem uralten Inselbewohner. Dieser bewachte tatsächlich eine Schatzkiste, jedoch fehlte der Schlüssel dazu. Der Schlüssel befand sich auf einem der Berge in der Umgebung in einem Ziegenstall.

Wir mobilisierten nochmals unsere Kräfte und machten uns auf die letzte Etappe unserer Abenteuerreise. Nachdem wir den Berg bestiegen und den Ziegenstall mit Schlüssel gefunden hatten, kehrten wir zu Bazoka Joe zurück, und dieser gab nun die Kiste für uns frei: Viele goldene Haribo Packungen, genug für jeden, waren darin enthalten.

Reich an Haribo und vielen neuen Erfahrungen, Eindrücken und Erlebnissen machten wir uns auf die Rückreise nach München.

Stammesversammlung

Zu einer ungewöhnlich frühen Zeit fand die diesjährige Stammesversammlung statt. Am Sonntag, dem 26.03, um 9:30 war der offizielle Start im Pfarrsaal unserer St. Urulsa Kirche. Neben der frühen Uhrzeit war sicherlich auch die Zeitumstellung mitverantwortlich, dass es nicht alle pünktlich schafften.

Zunächst waren die Stufen an der Reihe, um zu berichten, was sie im letzten Jahr alles erlebt und gemacht hatten. Die Berichte wurden mal als Gedicht, als Interview oder mit vielen Videos sehr schön vorgetragen. 

Den Höhepunkt stellten die Wahlen dar, wobei hier die Wahl des neuen Stammesvorstandes im Fokus stand. Als letztes wurde die Jahresplanung vorgestellt, mit einem besonderen Augenmerk auf das Sommerlager in Frankreich (zum 70 jährigen Jubiläums unseres Stammes).

Leiterwochenende 2017

Mit Spannung hatten sich die Leiter auf das diesjährige LWE (Leiterwochenende) vorbereitet und konnten es kaum erwarten, als es Freitag Abend endlich zur Hütte am Osterberg (Diozöse Eichstätt) ging.

Nach der ersten Einheit ging es zum wohlverdienten Abendessen: Himbeersekt als Aperitiv und klassiche Käsespätzle mit extra Reibekäse als Hauptgang. Für die Fastenzeit zwar nicht ganz geeignet, dafür aber umso schmackhafter.
Samstag war produktives arbeiten angesagt: Ein Handlungsleitfaden für den Orga-AK wurde erstellt, Leiter definierten ihre Rolle im Stamm und am Ende gab es eine große Feedbackrunde. Nach einem weiteren köstlichen Abendessen (diesmal Lasagne) gab es viel zum spielen, singen und lachen.

Sonntag wurden noch einmal Gedanken und Ideen für das anstehende Jubiläumslager in Tarn (Frankreich) gesammelt. Nach dem Mittagessen wurde die Hütte komplett durchgeputzt und auch das letzte Staubkorn entfernt. Allen Leitern konnte man die Zufriedenheit und Freude über das gelungene Wochenende ansehen.

Galaabend – 70 Jahre PRM

Nach langen Vorbereitungen, vielen abendlichen Orga-Treffen und stressigen Dekorationsarbeiten war es endlich soweit:

Die Gala für unser 70. jähriges Jubiläum konnte endlich beginnen: Am 4 Februar genau vor 70 Jahren wurde unser Stamm gegründet!

Das musste natürlich kräftig gefeiert werden. Viele Kinder, Eltern, Ehemalige und sogar ein Gründungsmitglied kamen, um dieses freudige Ereignis mit dem Stamm zu zelebrieren.

Ein reichliches Buffet, gute Moderation und viele schöne Geschichten machten diesen Abend sehr besonders.

 

Sommerlager 2016

Nach langer Planungsphase und einigen unvorhergesehenen Schwierigkeiten war es dann endlich soweit: Das Sommerlager 2016 konnte beginnen. Von Mittwoch, 03.08, bis Mittwoch, 10.08, würden wir im wunderschönen Brexbachtal nahe Koblenz unser wissenschaftliches Lager errichten, um Entdeckungen zu machen, Erkenntnisse zu erlangen und Erfahrungen zu sammeln. Nachdem wir Mittwochnachmittag nach längerer Zugfahrt endlich am Zielort ankamen, wurden noch alle Zelte aufgebaut und alle Materialien veräumt. Ein schnelles, aber gutes Abendessen war die verdiente Belohnung am Ende des ersten Tages

Am Donnerstag wurde das wissenschaftliche Lager offiziell eröffnet. Es wurden insgesamt drei Institute gebildet, eines für Mathematik, für Chemie und für Astronomie. Die Forscherkinder wurden je einem Institut zugeteilt, und jedes Institut erhielt zudem einen Institutsleiter. Die Aufgabe für diesen Tag bestand darin, Labore zu errichten, um den Instituten den nötigen Platz zum forschen und zum lernen bereitzustellen.

Am Freitag Vormittag wurde dann in den Laboren fleißig geforscht, untersucht und getestet. Unter anderem wurde ermittelt, wie viele Wassertropfen auf ein 50 Cent Stück passten (bis zu 55 Tropfen waren möglich!), welchen Effekt Mentos in einer Colaflasche auslösen können, und wie anhand von verschieden langen Holzstücken über lange Distanzen hinweg kommuniziert werden kann (wie es häufig im Mittelalter gemacht wurde).

Am nächsten Tag war Stufentag angesagt. Jede Stufe unternahm andere Aktionen, mal eine Gesprächsrunde am Lagerfeuer, mal eine Wanderung im Gelände. Am Abend gab es, etwas abseits vom Lagerplatz, dann eine wunderschöne Versprechensfeier, mit Fackeln und Lichtern, die die mystische Atmosphäre der Feier nochmals unterstrichen.

Am Sonntag war es dann soweit: die Erfindungen der Institute sollten von der Theorie in die Tat umgesetzt werden. Mit Holz, Nägeln, Farbe und vielem mehr war es nun Aufgabe der Forscher, unter Aufsicht ihrer InstitutsleiterInnen, ihren Erfindungen ein Gesicht zu geben. Nach getaner Arbeit ließen wir den Tag am Lagerfeuer ausklingen.

Am nächsten Morgen wurde alles für die bevorstehende Expedition zusammen gepackt. Bevor die Gruppen sich mit ihren InstitutsleiterInnen auf den Weg machten wurden die Gitarren nochmal ausgepackt und die schönsten Lagermomente wurden gesammelt und auf einem Baumstamm festgehalten. Danach war es endlich so weit: die Wissenschaftler der einzelnen Institute verließen das schützende Lager, um in der rauen Wildnis neue Dinge zu erfahren und ihre Expertise zu verfeinern. Begleitet wurde sie dabei von ihren kompetenten und wunderschönen InstitutsleiterInnen.

Bereits am frühen Dienstagmorgen waren in der Ferne bereits wieder die ersten Wissenschaftler gesichtet worden, die – erschöpft von den Strapazen ihrer Expedition – wieder ins Basecamp zurückkehrten und sogleich eifrig an ihren Matratzen (oder Isomatten) horchten, um die in der Nacht verbrauchten Energiereserven wieder aufzufüllen. Etwas später trafen auch die weiteren Gruppen zur vereinbarten Zeit wieder im Lager ein. Im weiteren Tagesverlauf wurden die Erfindungen der Institute weiter verfeinert und vollendet, um diese dann in einer abschließenden Präsentation dem Insitutsvorstand und dem Ehrenkomitee der Nobelpreisereinigung (welches sich ungeachtet seiner Körperfülle bis dato geschickt und unerkannt in der Küche versteckt hatte) vorführen zu können. Dabei wurden folgende Erfindungen vorgestellt: der Wascha, eine Spülhilfe, die nicht nur auf Geschirr, sondern auch auf Menschen anwendbar ist, der Trans-O-Mat 2000, eine Weltverbesserungsmaschine, welche in der Lage ist, Donald Trump in Gandhi zu verwandeln und der chem-stripper V16 M.K10, der aus Radieschen Schokolade macht. Unfähig, die beste der drei Erfindungen aus diesem Pool aus Kreativität und positiver Energie (denn alle waren sich sicher, die Welt zu einem besseren Ort machen zu können) herauszufinden, entschied sich das Komitee kurzerhand dazu, alle drei Erfindungen mit dem Nobelpreis zu würdigen. Zusätzlich, um die Wettbewerbsfähigkeit der einzelnen Institute nicht zu gefährden, wurde jede Erfindung zusätzlich mit einem PatentTM versehen (disclaimer: nur gültig im Brexbachtal und in einem Umkreis von 20 km). Im Anschluss wurde der dräuende Abschied des Ehrenkomitees der Nobelpreisvereinigung mit allerlei prosaischen und musikalischen Einlagen gewürdigt und das Lebenswerk der beiden Eminenzen mit dem Ehrenpreis den Nobelpreiskomitees, dem goldenen Peter, gewürdigt. Im Anschluss wurden die Mühen und der verschütteten Gehirnschmalz mit einer Abschlussparty am Lagerfeuer gedacht.

Nach einer kurzen Nacht ohne ein richtiges Zeltdach über dem Kopf wurden am Mittwoch nach dem Frühstück noch die letzten Überbleibsel der Labore und des restlichen Lagers abgebaut. Gut gestärkt und mit reichhaltigen Lunchpaketen bepackt machten wir uns wieder auf den Weg gen Heimat. Die Zugfahrt lief anders als erwartet reibungslos und so kamen alle Kinder und Leiter mit ein wenig Wehmut und großer Vorfreude auf das nächste Abenteuer gut nach Hause.

 

Georgslauf 2016

Beim Georgslauf am 25.04.2016 im Olympiapark bei dem Stamm Frieden Christi stellte der Stamm Pater Rupert Mayer zwei Posten.

Einer der Posten nannte sich «Mission Impossible». Die Laufgruppen mussten eine Person bestimmen, welche mit Gesicht nach unten über ein Laserfeld Schwebt. An dem Klettergurt, in welchem diese Person hängt, wurden noch drei weitere Seile befestigt, um die Person über das Feld zu steuern. Außerdem gab es noch ein Seil, um die Höhe auf der die Schwebende Person war zu variieren. Aufgabe war es Buchstaben, die im Laserfeld verteilt waren, einzusammeln ohne den Laser zu berühren. Die einzelnen Buchstaben ergaben ein Lösungswort, wurde das Lösungswort innerhalb von drei Minuten gelöst, konnte als Zusatzaufgabe noch ein Apfel aus der Mitte des Laserfeldes geholt werden, natürlich ohne die Benutzung der Hände. An diesem Posten erlebten wir viele höchst motivierte Laufgruppen, welche mit viel Freude dabei waren.

Am zweiten Georgslauf-Posten des Stammes, dem Posten «Make a Scout», mussten die Laufgruppen innerhalb einer gewissen Zeit Fragen zum Thema Pfadfinden allgemein, Stufenspezifischem und vielem mehr beantworten. Durch eine zusätzlich zu laufende Strecke und spezifische Erschwerungen durch die Postenleiter Teresa, Sophia, Lena, Paul und Max, war das sicher eine Herausforderung für viele Laufgruppen.

Gekrönt wurde der Tag von der traditionell verspäteten Siegerehrung, bei der die Gruppen von PRM gute Plätze belegten und der Posten «Mission Impossible» den Preis als bester Posten bekam. Herzlichen Glückwunsch!

Stammesversammlung

Am 03.04 hatten wir unsere jährliche Stammesversammlung im Pfarrsaal unserer Kirche. Trotz sommerlichem Wetter waren sowohl zahlreiche Grüpplinge als auch Leiter anwesend.

Mit Hilfe der Berichte aus den Stufen und dem Arbeitsbericht aus dem Vorstand konnten wir auf ein aktionsreiches, tolles Jahr zurückblicken, wo alle sehr stolz drauf waren.

Auf der Stammesversammlung werden auch immer die neuen Amtsinhaber ernannt bzw. gewählt. Wir dürfen die Verena als neue Rüsthausbeauftragte, den Martin als neuen, extra Getränkemann, den Simon als zusätzlichen Kassenbeauftragten begrüßen. Gewählt wurde der Maximilian als neuer Kassenprüfer und Felice und Galatea für den Wahlausschuss.

Da wir uns leider von unserem geliebten und treuen Babo Max (mit Standing Ovations) verabschieden mussten, wurde ein neuer Stammesvorstand gesucht. Mit viel Zustimmung wurde Sebastian Adam als unser neuer StaVo ins Amt erhoben und wir freuen uns alle sehr darüber. Herzlichen Glückwunsch noch einmal an dieser Stelle und viel Erfolg in den (hoffentlich) nächsten drei, spannenden Jahren.

Nach dem aufreibenden, anstrengenden Teilen wurde erst einmal Mittagspause in der prallen Sonne abgehalten, wobei wir vorzüglich von Anna und Lena mit belegten Baguettes und Kaffee versorgt wurden.

Im Anschluss daran wurde noch über Anträge abgestimmt, die Jahresplanung vorgestellt und jeder durfte seine sonstigen Anliegen zum Schluss in die Runde einbringen.

Alles in allem war es eine sehr gelungene, gut vorbereitete und super durchgeführte Stammesversammlung. Schon um 14:00 konnte sich wer wollte noch auf den Kirchenstufen die Sonne ins Gesicht scheinen lassen.

Aktion für und mit geflüchteten Jugendlichen die Zweite!

Am 21.03. fand endlich die lang geplante 2. Aktion unseres Stammes mit geflohenen Jugendlichen der Einrichtung „Save Haus“ des HPKJ statt. Grüpplinge aller Stufen, Firmlinge der St.Ursula Kirche und die Jugendlichen der Einrichtung trafen sich am Nachmittag zum Eislaufen. Vor dem Eislaufgelände mussten wir mit Enttäuschung feststellen, dass die Aktion im wahrsten Sinne ins Wasser fallen sollte, weil auf der Eisfläche vom vorherigen Regen so viel Wasser war, dass sie unbenutzbar wurde.

Dank der Spontanität unserer LeiterInnen und durch das von der Kirche spendierte Eis (diesmal auf die Hand aus der Eisdiele) wurde schnell Motivation gewonnen, den sonnigen Tag im Olympiapark zu verbringen. Dort wurde z.B. Fußball gespielt und die Kinder und Jugendlichen hatten viel Spaß miteinander. Große Highlights waren das bunte Zaubertuch und Scoutball, von dem die Kinder und Jugendlichen unseres Stammes die geflohenen Jugendlichen sehr begeistern konnten. Alles in allem ein schöner, sehr gelungener Tag.

Friedenslicht 2015

Am 13.12.2015 haben wir wieder das Friedenslicht am Hauptbahnhof abgeholt und nach St. Ursula gebracht. Es gab einen speziellen Gottesdienst dafür bei dem wir auch mitgeholfen haben.

Nach dem Gottesdienst wurde von der Wölflingsstufe das Friedenslicht, gegen eine freiwillige Spende, an die Kirchenbesucher weiterverteilt und die Pfadfinderstufe hat Punsch und Glühwein verkauft.

So war es eine schöne Aktion mit einer großen Beteiligung der Pfadfinder.

Materialtag 2016

Dieses Wochenende waren wir Leiter mal wieder fleißig.

Am Sonntag haben wir unter der Leitung der Materialwärte Martin und Toni die Zelte des Stammes, die Koten und Jurten, auf Schäden überprüft und repariert. Unzählige Zeltplanen wurden genäht und geflickt, Ösen nachgeschlagen und Laschen verknüpft. Nebenbei haben einige von uns zusammen mit den Ministranten von St. Ursula die Jugendräume auf Hochglanz gebracht. Besonders die oft in Mitleidenschaft gezogene Küche wurde grundüberholt.  Alles in allem war der Tag sehr produktiv. Die Küche glänzt wieder und der Stamm hat 16 Koten die voll einsatzbereit auf das nächste Lager warten. Danke an alle die da waren und mitgeholfen haben und auch ein besonderer Dank an die Minis…